Von der Geschäftsidee zum per­fekt op­ti­mier­ten „Businessplan”.

Jede erfolgreiche Unternehmensgründung erfordert einen „Businessplan”. Häufig bestehen falsche Vorstellungen hinsichtlich Bedeutung und Funktion des Geschäftsplans. Der „Businessplan” dient nämlich entgegen weit verbreiteter Meinung nicht nur als externes Kommunikationsinstrument gegenüber Banken, öffentlichen Förderstellen und sonstigen Stakeholdern¹. Er stellt vielmehr auch ein wichtiges internes Managementinstrument dar, an welchem sich der Unternehmensgründer bei der praktischen Realisierung seiner Geschäftsziele orientieren kann.
Unternehmensgründer stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsidee schriftlich darzustellen. Da der Geschäftsplan als unabdingbare Voraussetzung jeglicher Form der Fremdfinanzierung und der Gewährung öffentlicher Förderungen gilt, bedarf es einer professionellen Ausarbeitung. Vielen Gründern fehlt das nötige betriebswirtschaftliche „Know-how”, um dieses Vorhaben selbst bewerkstelligen zu können. In diesem Fall ist jeder angehende Unternehmensinhaber gut beraten, kompetente Unterstützung eizuholen. KreativExpress aus der Region Hannover, kann mit erfahrenen Fachexperten sowohl bei der Recherche der erforderlichen Informationen und der Erstellung des Geschäftsplans wie auch bei der Überarbeitung und Optimierung eines vom Gründer selbst erstellten Entwurfs behilflich sein.


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Geschäftsidee

Zu Beginn jeder Unternehmensgründung steht die Vision des Gründers. Geschäftsmodell und „Businessplan” werden auf Basis dieser Gründungsidee entwickelt. In einem ersten Schritt muss diese Geschäftsidee ausgearbeitet und in Hinblick auf ihre wirtschaftliche Umsetzbarkeit geprüft werden. Als entscheidender Erfolgsfaktor erweist sich hierbei das Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Proposition / USP). Die Geschäftsidee sollte der Unternehmensgründer bestenfalls selbst definieren. In der anschließenden Phase der Businessplanerstellung bietet hingegen die Inanspruchnahme einer professionellen Unterstützung entscheidende Vorteile. KreativExpress aus der Region Hannover unterstützt Sie bereits in dieser frühen Phase bei der Formulierung und steht als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Im Bereich der Finanzplanung greifen wir auf einen erfahrenen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer aus der Region Hannover zurück, dies gewährleistet eine höchst kompetente Aufbereitung aller relevanten Fragestellungen im Rahmen eines Finanzplans, sowie einer Investitions- und Liquididätsplanung.


Der Businessplan / Geschäftsplan

Ein „Businessplan” sollte in verständlicher und prägnanter Form über alle wesentlichen Aspekte des Unternehmens informieren. Es geht nicht darum, technisches Detailwissen zu beweisen, sondern die ökonomische Realisierbarkeit der theoretischen Geschäftsidee zu belegen. Dem Plan sollte ein konsistentes Konzept mit einer sinnvollen Gliederung zugrunde liegen. Im Sinne einer übersichtlichen Darstellung empfiehlt es sich, die schriftlichen Textpassagen und die errechneten Unternehmenszahlen mit aussagekräftigen Grafiken und Tabellen zu kombinieren. Gerade in diesem Bereich zahlt es sich aus, mit KreativExpress im Bereich der „Businessplan” Erstellung und Optimierung zusammenzuarbeiten. Grafiker erarbeiten perfekte und vorallem aussagekräftige Grafiken, die gut verständlich und somit überzeugend sind.


Es gibt keine Normierungen hinsichtlich der inhaltlichen Bestandteile eines Geschäftsplanes,ein professioneller „Businessplan” behandelt jedoch mindestens die nachfolgende Schwerpunkte:

Executive Summary

Die Executive Summary übernimmt die Funktion einer einleitenden Übersicht. Das Unternehmenskonzept wird in komprimierter Form präsentiert. Die Bedeutung dieser Executive Summary ist keinesfalls zu unterschätzen, zumal Kapitalgeber zuerst diese Zusammenfassung studieren, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es sollte daher bereits in diesen ersten Seiten des Geschäftsplanes ein nachhaltig guter Eindruck über die Geschäftsidee vermittelt werden.

Unternehmensangebot und Kundennutzen

In diesem Teilbereich ist das Leistungsangebot des Unternehmens zu konkretisieren. Das Augenmerk liegt darin, die Einzigartigkeit des Produktes oder der Dienstleistung aus Sicht des Kunden herauszustreichen. Anhand der Unique Selling Proposition (USP) kann der Zusatznutzen für Kunden im Vergleich zu Produkten und/oder Dienstleistungen der Konkurrenz demonstriert werden. In technischen Branchen ist besonders darauf zu achten, die Vorteile in verständlicher Weise zu erläutern.

Gründer und Unternehmerteam

Jeder potentielle Gründer sollte sich bereits vorab mit der Frage auseinandersetzen, ob er die erforderlichen fachlichen, betriebswirtschaftlichen und psychischen Voraussetzungen mitbringt, um das Gründungsvorhaben erfolgreich realisieren zu können. Es gilt, die Banken und Geldgeber, von den eigenen Qualifikationen zu überzeugen. Einschlägige Erfahrungen im angestrebten Tätigkeitsbereich sollten hervorgehoben werden. Handelt es sich um ein Mehrpersonenunternehmen, sind die wichtigsten Akteure anhand ihrer Kompetenzen und Verantwortungsbereiche vorzustellen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Gründung eines Unternehmens ist auch aus rechtlicher Sicht zu betrachten. In diesem Zusammenhang ist unter anderem an die Wahl der Rechtsform, die Gewerbeanmeldung und steuerrechtliche Vorschriften zu denken. Geschäftsgebäude unterliegen eventuell besonderen baurechtlichen Vorgaben und bedürfen behördlicher Genehmigungen. Im „Businessplan” sollte entsprechend nachgewiesen werden, dass der Gründer alle rechtlich normierten Voraussetzungen mitbringt und über die erforderlichen Genehmigungen verfügt, um das Unternehmen ausüben zu können.

Marketing & Wettbewerb

In diesem Bereich sind die Kernpunkte Gesamtmarkt, anzusprechende Zielgruppe(n), Mitbewerber in der Branche, Marketingstrategie und etwaige Schutzrechte zu behandeln. Gründungsvorhaben können nur dann erfolgreich in die Tat umgesetzt werden, wenn die Marktbedingungen berücksichtigt werden. Nach einer Analyse des Marktes hinsichtlich Größe und Entwicklungspotential ist die Zielgruppe zu definieren, welche mit dem Leistungsangebot bedient werden soll. Jeder Gründer muss sich mit den Mitbewerbern und deren Leistungsportfolios auseinandersetzen.
Darüber hinaus sollte die eigene Marketingstrategie vorgestellt werden. Im Vordergrund stehen Informationen zum Einsatz der Marketinginstrumente Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation (4 Elemente des Marketing-Mix):

  • Worin besteht der Mehrwert des Produktes beziehungsweise der Dienstleistung gegenüber jenen der Konkurrenz?
  • Zu welchem Preis soll das Produkt verkauft beziehungsweise die Dienstleistung erbracht werden?
  • Werden ergänzende Serviceleistungen angeboten? Über welche Vertriebswege wird das Produkt abgesetzt?
  • Wie wird die Leistung beworben?

Bei einmaligen Produkten oder Dienstleistungen stellt sich die Frage, ob ein rechtlicher Schutz beantragt werden kann. Gewerbliche Schutzrechte wie Marken oder Patente haben die Funktion, potentiellen Konkurrenten den Markteintritt zu erschweren.

Chancen und Risiken

Die Risikoanalyse erfüllt die Aufgabe, die möglichen Chancen, aber auch die potentiellen Probleme, Risiken und Gefahren aufzuzeigen. Basierend auf einer Prognose werden die Zukunftsaussichten der Geschäftsidee erläutert. Bei einem hohen Fremdkapitalbedarf müssen die Investoren davon überzeugt werden, dass das Produkt langfristiges Absatzpotential in sich trägt und auch noch in 10 Jahren nachgefragt wird.
Investoren erwarten ein durchdachtes Unternehmenskonzept, welches einen Maßnahmenplan für positive (best case scenario), aber auch negative Szenarien (worst case scenario) erkennen lässt. Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass sich der Gründer auch mit sämtlichen negativen Aspekten beschäftigt hat. Hinsichtlich allenfalls eintretender Negativszenarien ist ein gut organisiertes Risikomanagement nachzuweisen.

Finanzplanung

Eine professionelle und realistische Finanzplanung gilt als wesentliches Argument, um potentielle Kapitalgeber von der Finanzierungswürdigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Der Finanzplan beinhaltet eine Plan-Gewinn- und Verlustrechnung (Plan-GuV), eine Plan-Cashflow-Rechnung und eine Planbilanz für einen Zeithorizont von mindestens drei Jahren. Das erste Jahr wird üblicherweise nach Quartalen aufgeteilt, während die nachfolgenden Jahre in jährlicher Form dargestellt werden.
Dieser Teilbereich sollte darüber Aufschluss geben, welche Investitionen zu tätigen sind und wie der daraus resultierende Kapitalbedarf gedeckt wird. Es besteht Erklärungsbedarf, wie die Aufwendungen finanziell bewerkstelligt werden, solange noch keine Erträge zu erwarten sind. Wichtig ist auch die Errechnung des sogenannten Break-Even-Points. Dieser Break-Even-Punkt gibt darüber Aufschluss, wann die Einnahmen die Ausgaben überschreiten und somit der Cashflow positiv ausfällt. Die schriftliche Ausarbeitung sollte sich keinesfalls darauf beschränken, die entsprechenden Zahlen aufzulisten. Diese quantitativen Daten sind vielmehr durch realistische Annahmen zu begründen.


¹ Als Stakeholder [ˈsteɪkhoʊldɐ] (engl. Teilhaber) wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. Der Ausdruck Stakeholder stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer.

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Businessplan einfach erklärt. (Quelle: IHK24)